Genuss und Qualität

Caipirinha

Die Original-Caipirinha wurde ursprünglich gegen Erkältung eingenommen. Limette, Cachaça, Knoblauch und Honig sollten Viren bekämpfen... Seit 2002 ist die CaipirinhaZusammensetzung der Caipirinha sogar per Gesetz geregelt... Schade, dass dies nur in Brasilien gilt und nicht auf dem einen oder anderen Volksfest Anwendung findet...

Caipirinha OriginalDer wichtigste Bestandteil der Caipi ist die Spirituose. Die Caipirinha kann in tausenden Varianten zubereitet werden - schon die Vielfalt der Cachaças, die aus 600 Zuckerrohrsorten hergestellt werden können, sorgt für ein unglaubliches Geschmacksspektrum. Hinzu kommen noch verschiedenste Limetten-Sorten. Ähnlich wie beim Gin-Tonic existieren unzählige Varianten

 

Was also brauch es für eine ordentliche Caipirinha?

 

Cachaça, Zucker und Limetten sind in Brasilien seit 2002 die gesetzlich vorgeschriebenen Zutaten. Im Original war auch noch Knoblauch enthalten - dazu später mehr. Gesetzlich vorgeschrieben ist auch, dass die Caipirinha mindestens 15% Alkohol enthalten muss. Ein Gesetz, dass leider nicht in Deutschland existiert. 

 

Wie bei allen Cocktails gilt: Je besser die Spirituose, desto besser der Cocktail. Billige Zutaten wie Industrie-Cachaça sind dem Vergnügen nicht zuträglich. Billigfusel, lässt eine Caipirinha spritig schmecken. Aus diesem Grund wird gern auch crushed-Eis verwendet. Eiswürfel hingegen sorgen für einen intensiveren Geschmack als zerstoßenes crushed Eis, dass den Cocktail nur unnötig verwässert. 

 

Das Original wird mit traditionellem Cachaça artesanal bereitet, einen besonderen Reiz hat auch gereifter Cachaça. "Eines ist klar: Nie darf Cachaça durch anderen Alkohol ersetzt werden." - das, so der Autor Marcelo Câmera, sei eine Verirrung und ein „Angriff auf die brasilianische Kultur“. Caipirinha ohne Cachaça wäre wie eine Pizza ohne Teig, eine Feijoada ohne Bohnen oder ein Cuba-Libre ohne Rum. Camâra empfiehlt übrigens junge kräftige Cachaças für eine Caipirinha.

 

In Brasilien wird raffinierter - also weißer - Zucker verwendet.

 

Genaugenommen darf der Wortstamm "Caipi" auch nur dafür und nicht für andere Mixgetränke wie Caipiroska (Caipirinha mit Wodka), Caipiríssima (mit Rum) oder Caipifruta (mit Früchten) verwendet werden. José Miranda, Direktor des Brasilianischen Verbandes für Getränke (ABRABE) sagt jedoch, dass Abwandlungen des Begriffes "Caipirinha" im Allgemeinen akzeptiert werden - auch wenn es (juristisch) nicht ganz korrekt ist.

Hier aber das Rezept - das je nach Geschmack frei abwandelbar ist, wobei immer gilt: "Je besser der Cachaça, desto besser die Caipirinha."

 

Caipirinha

8 cl Cachaça

1 Limette
2 Tl Zucker

 

Marcelo Camâra empfiehlt eine etwas andere Rezeptur: "Zwei ungeschälte Limetten großzügig von den Enden befreien, vierteln und mit 5 cl Cachaça in ein Glas geben. Die Limettenstücke mit einem Holzstößel ausdrücken und weitere 5 cl Cachaça und Zucker hinzufügen. Das Glas mit Eis auffüllen...

 

... und langsam genießen!

 

Ursprünglich war die Caipirinha ein Heilmittel gegen Erkältung, die vor allem von der Landbevölkerung getrunken wurde. Daher auch der Name: Caipira heißt der Bauer auf portugiesisch. Caipirinha - die Verniedlichungsform (Diminutiv) - kann man etwas despektierlich auch mit Dorftrottel oder Bauerntölpel übersetzen. Die Bauern tranken gegen die Erkältung eine merkwürdige Mixtur aus Cachaça, um den Kreislauf anzukurbeln, Vitamin C (Limette), Zucker/ Honig - um dem Körper Energie zugeben, und Knoblauch, weil dieser anti-bakteriell wirkt.
Geschmacklich ist die Knoblauch-Caipirinha durchaus trinkbar - und immer ein netter Party-Spaß.

 

Übrigens: Eine Caipirinha ohne Eis ist zulässig.

 

empfohlener Cachaça: Cachaça artesanal

 

 

 

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